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Die Glatz AG erhält den Thurgauer Wirtschaftspreis 2026

Vor zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft nahm die Glatz AG mit Sitz in Frauenfeld Mitte April den diesjährigen Thurgauer Wirtschaftspreis entgegen. Das traditionsreiche Familienunternehmen überzeugte die Jury mit Innovationskraft, einer klaren regionalen Verankerung und seiner konstanten Weiterentwicklung zu einem international führenden Anbieter von individuellen Beschattungslösungen.
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Übergabe des Thurgauer Wirtschaftspreises an die Glatz AG aus Frauenfeld. In der Mitte mit Trophäe: Inhaber und Verwaltungsratspräsident Markus Glatz.

Diana Gutjahr, Präsidentin des Thurgauer Gewerbeverbandes, stellte anlässlich ihrer Grussadresse fest, dass im Thurgau die Sonnenschirme von Glatz anzutreffen seien, wohin man auch schaue. Die Marke sei so präsent, dass sie Teil unseres Alltags geworden sei: «Die Glatz AG steht für über 130 Jahre Unternehmertum, aufgebaut und weiterentwickelt über vier Generationen hinweg. Sie ist ein Familienunternehmen im besten Sinn des Wortes», so Gutjahr.

Ein Platz an der Sonne – auch in Zukunft

In ihrer Laudatio betonte Anita Hauser, ehemalige Verwaltungsrätin von Glatz und heute unter anderem Verwaltungsrätin bei Bucher Industries, dass es aus ihrer Sicht vor allem drei Werte seien, welche das Unternehmen Glatz prägen und erfolgreich gemacht hätten: Optimismus und Widerstandsfähigkeit in einem saisonal geprägten und kompetitiven Marktumfeld, Unternehmergeist und Innovationskraft sowie die familiäre und wertschätzende Unternehmenskultur, welche das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitenden stärke.

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Unternehmen mit Strahlkraft

Jurypräsident Thomas Koller, CEO der Thurgauer Kantonalbank, unterstrich bei der Preisübergabe an Inhaber Markus Glatz, dass der Entscheid einstimmig gefallen sei. Glatz zeichne sich durch ausgeprägtes Unternehmertum und Innovationskraft aus, bekenne sich zum Standort Thurgau, schaffe Arbeits- und Ausbildungsplätze, setze sich für Nachhaltigkeit ein und verfüge als Marke über Strahlkraft weit über den Thurgau hinaus.

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Stolz und Freude über die Anerkennung

Markus Glatz bedankte sich bei Jury und Trägerschaft für die Auszeichnung, vor allem aber bei allen Mitarbeitenden, die sich um Glatz verdient gemacht haben. Dabei zollte er besonders der Vorgängergeneration sowie seiner Frau Christa Respekt, welche sich auch in Krisenzeiten für das Unternehmen eingesetzt und dabei das Eingehen von Risiken nicht gescheut hätten. Erst dadurch sei es möglich geworden, dass sich Glatz von der kleinen Schirmmanufaktur zum grössten verbleibenden Sonnenschirmproduzenten Europas entwickelt habe.

Standortbekenntnis für die Zukunft

In ihrem Schlusswort unterstrich Kris Vietze, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Thurgau, dass sich Glatz immer durch Weitsicht ausgezeichnet habe. Im Fokus stehe nicht das nächste Quartal, sondern die nächste Generation. Ein leuchtendes Beispiel dafür sei der Neubau am Standort Frauenfeld – gebaut nicht nur für heute, sondern vor allem für morgen. «Der Bau ist ein klares Bekenntnis zum Thurgau als attraktivem Wirtschaftsstandort », so Vietze.